Die Blume des Lebens (April 2014)

Agnihotra (2014)

Holundergeschichte (2008)

Lieber Medizinrad als Mobilfunkturm (Sommer 2008)

Mobilfunk - Medizinrad (Herbst 2007)

Hilfe! Es hat geklappt - Vom Zauber einen guten Platz zu finden (2003)

 

Die Blume des Lebens - auch auf Google earth sichtbar

April 2014

Am 26. April, wurde auf unserem Flachdach die Blume des Lebens fertig - mit einem Durchmesser von 12,60 m. Gerade rechtzeitig vor dem 1. Treffen des Agnihotra Feuerkreises. Dieses Treffen war ein Fest. Wir begannen mit Kaffee, Tee und Kuchen mit einem fließenden Übergang zum Abendessen zu dem alle etwas beisteuerten. Es fand ein reger Austausch statt über Erfahrungen damit und wie wir weitermachen wollen. Im Kreis erzählten wir noch etwas zur Zeremonie, so daß um 20:20 Uhr alle mitsingen konnten und wußten um was es geht. Es waren 20 Erwachsene und 2 Kinder dabei und 9 Feuer brannten. Geplant sind monatliche Treffen, abends unter der Woche und vier mal im Jahr ein etwas Längeres am Samstag. Normalerweise finden die Treffen bei uns am Schnaggenberg statt, außer wir gehen zu einem Ort der diese reinigende, heilende Energie von vielen Feuern gerade benötigt.

Die Entstehung der Blume des Lebens PDF

Agnihotra

2014

Am 7. Dezember 2013 fand bei uns am Schnaggenberg das erstemal eine Agnihotra Feuerzerremonie statt. Wie es dazu kam war ganz wunderbar.
Seit einigen Jahren schon hörten wir immer wieder von Agnihotra, bis zum Homahof am Bodensee (siehe Anlage) waren wir aber noch nicht gekommen.
Vor einiger Zeit bekam ich (Sabina) ganz überraschend das "Starterset" (Pyramide, Kuhfladen und Ghee) geschenkt - aber was damit anfangen? und so lag es erst eine Zeitlang im Lager. Im August 2013 traf ich nun beim Wurzeln der Erde Festival in der Nähe von Wien, Lydia und Werner und erfuhr so nebenbei, daß Lydia seit vielen Jahren Agnihotra praktiziert und sehr viel davon hält. Bald wurde die Idee geboren diese Zeremonie auch hier zu feiern und so luden wir die beiden zu uns ein. Lydia konnte dann nicht kommen und brachte uns mit Bernd Frank vom Homa-Hof Heiligenberg in Kontakt, der uns und 28 anderen Interessiertten die Zeremonie erklärte und mit uns praktizierte.

Diese, vom Aufwand kleine und in der Wirkung große Zeremonie, hat uns so berührt, daß wir sie seitdem täglich (fast immer) zu Sonnenauf- und -untergang machen. Es ist wunderschön 10 Minuten in die Flammen zu sehen und ruhig zu werden und die Veränderungen des Sonnenaufgangs im Jahreskreis zu erleben.

Jetzt im April 2014 konnten wir noch die Vyahruti und Tryambakam Feuerzeremonien erlernen und sehen, da es noch viel Interessantes drumherum gibt. Mit der Agnihotraasche hatten wir schon erstaunliche Erfolge:

Silva, unsere graue Katze, hatte schon lange Verdauungsprobleme, war recht mager und hatte oft Blut im Stuhl. Wir hatten schon viel dagegen unternommen - jedoch ohne wirklichen Erfolg. Nachdem wir ihr zwei Tage lang ein paar mal Agnihotraasche in Joghurt gaben war das Fell glatt und seidig, ihre Verdauung in Ordnung und sie lebte auf, wurde munter und lebhaft und sprang herum wie eine junge Katze.

Martin fiel Anfang April 2014 beim Holzsägen ein großer Holzblock auf den Fuß und wir waren schon nahe daran ins Krankenhaus zu fahren. Die Schmerzen nahmen zu er ließ mich die Krücken holen und bereitete sich innerlich schon auf eine Woche Gehpause vor. Dann schmierte er Agnihotraasche mit Ghee auf den Fuß und ließ ihn mit dieser Packung über Nacht. Am nächsten Morgen war fast nichts mehr zu spüren und nach einem weiteren Tag war alles wieder gut.

Mit dem Agnihotra Feuerkreis Allgäu teilen wir gerne unsere Erfahrungen und hören die Geschichten der anderen. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit für Interessierte einfach mal dabei zu sein und die Zeremonie mitzuerleben.

Ich genieße die farbenfrohen, vernebelten, leuchtenden, zarten, strahlenden Sonnenaufgänge die ich jetzt so bewußt jeden Morgen erlebe.

               Sabina

 

Agnihotra - wir und unsere Erde brauchen es!

• Mit Agnihotra ist eine Reinigung der Atmosphäre, des Bodens und des Wassers möglich.
• Es hilft, das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen.
• Es unterstützt die Gesundheit bei Mensch, Tier und Pflanze.
• Es harmonisiert Körper, Seele und Geist.
• Es fördert das eigene innere geistige Wachstum.
• Die Lebensenergie (Prana bzw. Chi) wird verstärkt und kann wieder harmonisch fließen.

Holundergeschichte

2008

In diesem Sommer erzählte mir der Meisterschnitzer Dave aus Neuseeland schon zum zweiten mal eine Geschichte über den Holunder, die ich nun in Taten umgesetzt habe und gerne mit euch teile.

Sowohl in England als auch in Bayern erzählt man von der alten Sitte, Holunderbüsche, die am Wegesrand stehen, zu grüßen, indem man den Hut zieht - so man denn einen trägt. Das wurde dem großen Respekt zugeschrieben, den der Baum der Alten Frau Holle genießt, aber Dave hält das für ein Gerücht. Eigentlich haben die Leute Angst, meint er. Bei seinen Forschungen fand er folgendes heraus: wenn man sich an einen Holunder wendet, der übrigens im Englischen den Namen elder trägt, also das gleiche Wort, das den oder die Älteste(n) bezeichnet, und ihn einlädt, sich von dem zu bedienen, was man so an Dunkelheit und Schwere an sich hat, dann kann der Holunder durchaus heftig werden. Dave hat es am eigenen Leibe wie die Wirkung eines heftigen Staubsaugers wahrgenommen und war bei dieser ersten Begegnung selbst leicht geschockt. Inzwischen kennt er den Heißhunger des Holunders auf unseren Müll und empfiehlt, ihn immer wieder zu nähren und ihm durch eine ausdrückliche Einladung einen wirklich freien Zugang zu ermöglichen.

Auch die Erzählungen, daß der Holunder Haus und Grundstück vor Negativität schützen soll, hält Dave für ein Gerücht. Er sagt: "Der Holunder schützt nicht vor Negativität, er frißt sie."

Im Sommer schlief ich einige Wochen draußen im Rundhaus, direkt daneben steht ein sehr alter, teilweise schon abgestorbener Holunder, damals noch umgeben von hohen Brennnesseln. Ich lud ihn Abend für Abend ein. Meist nahm ich einen mehr oder weniger leichten Schauer wahr, der mir durch den Körper zog, und eines Nachts hatte ich das innere Bild, wie der Holunder ganz frei und mit bunten Bändern geschmückt dasteht. Am nächsten Vormittag nahm ich den Rasenmäher und das Bild wurde Wirklichkeit. Der Platz atmete tief ein und weitete sich, der vorher kaum bemerkte Holunder strahlt nun in der Würde des Alters und die Bänder leuchten. Im Vorbeigehen bleibe ich gerne mal stehen, lasse mich auf Dunkelheit und Schwere scannen und stelle fest, daß ich unseren Holunder als Großvater bezeichne.

Das ist noch nicht alles. Hat man in seiner Gegend keinen Holunder, so kann man sich über die Vermittlung anderer Bäume eine Fernverbindung zum nächsten erreichbaren durchstellen lassen, und auch bei einem Waldspaziergang macht es Sinn, eine ausdrückliche Einladung an die vorhandenen Bäume auszusprechen (oder zu denken). Jede Baumsorte hat ihre eigene Vorliebe beim Verspeisen menschlicher Negativität, darf aber nur das nehmen, was wir an den Rand unseres Energiefeldes "ausdünsten", wenn es keine Einladung gibt.

In diesem Sinne - nährt die Bäume, Leute, das tut ihnen und uns gut.

Martin Lighting True Voice

Lieber Medizinrad als Mobilfunkturm

Sommer 2008

Ein Jahr nachdem unsere Aktion zur Verhinderung eines großen Mobilfunkturmes begann, möchten wir euch über den aktuellen Stand der Dinge informieren. Wir waren sehr berührt und erfreut über die große Resonanz und die vielen Unterschriftenlisten die uns zurückgeschickt wurden. Die Unterschriften wurden dann auch förmlich an den Erbgrafen Erich von Waldburg-Zeil übergeben, welcher der Verpächter der Landes ist, um das es dabei ging.

Im September 2007 organisierten wir mit dem Bürgerforum SeiStark eine Demonstration in Leutkirch, dem nächstgelegenen größeren Ort, sowie eine Infoveranstaltung zum Thema Gefahren durch Mobilfunk.

Im Oktober legten wir ein Medizinrad nahe dem geplanten Standort, um die Kraft des Landes zu stärken. Es war ein wunderbares Wochenende. Dieses Medizinrad lag den ganzen Winter und wir hörten immer wieder, wie berührt Menschen davon sind. Ein älteres Paar ist uns begegnet, als wir dort waren. - Sonst haben sie ja mit solchen Sachen nichts am Hut, aber wenn sie mal wieder Kraft tanken wollen, gehen sie jetzt immer zum Medizinrad.

Ein halbes Jahr lag es an diesem öffentlichen Platz, an dem man immer Ausflüglern und Radfahrern begegnet. Wir waren erfreut, daß das Medizinrad nahezu unangetastet liegen blieb. Nur ganz selten mußten wir einem Stein wieder in die ursprüngliche Position verhelfen.

Als wir nach Pfingsten vom Kongreß für Schamanismus und Heilen wieder zuhause waren, sahen wir, daß die Bauern schon mähten. Da unsere Abmachung mit dem Pächter des Landes nur bis zur erstem Mahd galt, hatte Martin gleich den Impuls, zum Medizinrad zu fahren. Es gab aber so viel zu tun, und so kamen wir erst am nächsten Wochenende dazu. Wir gingen hinauf zur Linde und sahen - es ist weg. Das war ein Schreck. Auch die Informationstafel samt Namen und Telefonnummer war weg. Da das Gras hier noch nicht gemäht war, suchten wir alles ab und fanden noch drei kleinere Steine. Wir vermuteten den Pächter als Abräumer und fuhren zu ihm. Nein, er war es nicht, vor zwei Tagen lag es noch und er dachte, wir wären es gewesen. Also zur Landbesitzerin und dort das gleiche. Wir fuhren heim und teilten dem Freund, von dem die meisten Steine waren mit, daß wir sie ihm wohl nicht zurück geben könnten. Er sagte uns, daß am nächsten Wochenende der Wanderverein von Bad Wurzach sein vierzigjähriges Bestehen mit einer Feldmesse genau dort auf dem Wachbühl feiern würde - ob es da wohl einen Zusammenhang geben könnte?

Am Tag vor der Feldmesse rief uns die Landbesitzerin an, sie habe die Steine gefunden. Sie waren innerhalb des Zaunes des unterirdischen Wasserhochbehälters (von dem auch wir unser Wasser haben). Also warteten wir die Feldmesse am nächsten Tag ab und gingen am Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein mit einem Freund hin. Zu dritt genossen wir die Aussicht auf das Alpenpanorama, dann holten wir die Schubkarre und hoben die Steine über den Zaun.

Als wir sie so einzeln begrüßten und bewunderten blieb das nicht unbemerkt von einer Gruppe Ausflügler. Sie sahen uns zu und nach einer Weile fragten sie uns, ob das denn besondere Steine wären. Einen Moment zögerten wir, dann erzählte Martin die Geschichte vom Medizinrad. Über die Reaktion waren wir angenehm überrascht. Ja, das wäre doch eine gute Sache, so ein Medizinrad.

Spannend war es für uns wie wir mit einem Medizinrad umgehen, das nicht aufgehoben, sondern nur weggelegt wurde. Dem Gefühl nach ist es energetisch noch vorhanden. Wir beschlossen also, es auf anderer Ebene noch liegen zu lassen und werden es beobachten. Wir erklärten den Wesen und Kräften die Situation und baten sie darum, weiter zur Heilung des Landes zu wirken.

Die Waldlichtung an der der Mobilfunkturm geplant war, wurde inzwischen aufgeforstet.
Die Messungen am alternativen Standort, noch näher bei uns, waren in ihrer Qualität nicht ausreichend. Aus inoffiziellen Quellen eruhren wir, daß das Sendemastprojekt für unsere gesamte Gegend "vom Tisch" ist.

Bis jetzt gibt es hier in der näheren Umgebung keinen großen Mobilfunkturm. Die Treffen mit dem Bürgerforum SeiStark sind jetzt sehr selten. Wir bleiben aber wach und in Kontakt und sind bereit, im Notfall wieder aktiv zu werden.

Inzwischen wissen wir deutlich mehr über das Thema Elektrosmog und Alternativen zu Mobilfunkmasten - es ist noch viel brisanter als wir zu Anfang dachten. Für Interessierte gibt es Informationen zu Hauf - wenn man nur hinschaut:
http://www.buergerwelle.de/deutsch_start.html
http://www.elektrosmognews.de/
http://www.der-mast-muss-weg.de/
http://www.kompetenzinitiative.de/
http://www.mobilfunk-aerzteappell.de/


Wir bedanken uns für die große Anteilnahme, die wir erfahren durften,
Dank an die Menschen die mit uns das Medizinrad gelegt haben und
Danke für die vielen Unterschriften die uns unterstützten.
Es ist schön, im Kreis zu leben.

Sabina & Martin

 

Dummheit wird durch massenhafte Verbreitung nicht zu Klugheit!

 

Die folgenden Inserate gaben wir in das örtliche Gemeindeblatt. Die Absicht war, die Menschen hier zu informieren, damit Entscheidungen mit einem erweiterten Hintergrundwissen getroffen werden können. Wir finden es besonders schlimm, daß so viele Kinder und Jugendliche mit einer Technologie zu tun haben, die erwiesenermaßen gefährlich ist. Die Folgen werden erst später in ihrem vollen Ausmaß sichtbar werden

Bürgerforum SeiStark informiert:

"Würden Medikamente dieselben bedenklichen Forschungsergebnisse wie Handstrahlen liefern, müsste man sie vom Markt nehmen." Dr. med. Erik Huber, Referent für Umweltmedizin der Wiener Ärztekammer.

Die Wiener Ärzekammer: Handy nicht in der Hosentasche oder am Gürtel tragen, dies kann die Fruchtbarkeit beeinträchigen! Ein paar Meter Abstand zu anderen Personen, sie werden mitbestrahlt.

Handeln Sie eigenverantwortlich! Wenn etwas von oben verboten wird ist es oft schon zu spät für die eigene Gesundheit. Contergan, Asbest und Holzschutzmittel Lindan konnten viel Unheil anrichten, bevor sie verboten wurden.

"Wir ertrinken in einem Meer an Strahlen. Die Bestrahlung des Gehirns durch Handys ist das größte Experiment der Menschheit." Prof. Fr. Leif Salford, Neurologe der Medizinischen Universität Lund in Schweden.

Das russische Strahlenschutzkomitee: "Kinder und Jugendliche, Schwangere und Kranke sollten das Mobiltelefon generell nicht benutzen." Die behördlichen Strahlenschützer erinnern an die besonderen Risiken für das Gehirn und Nervensystem.

Auch andere Funktechniken wie DECT-Telefone (Schnurlostelefone) und WLAN bzw. UMTS führen zu einer hohen Strahlenbelastung. Unsere Gesundheit ist der Preis für Bequemlichkeit.

Noch vor 15 Jahren erkrankte jeder 80. Mensch an Krebs - heute bereits jeder vierte. Die rasante Zunahme der Sendemasten in diesem Zeitraum lässt einen Zusammenhang vermuten.

Unser Bundesumweltministerium im Juli 2000: "Kinder sollten prinzipiell nicht mit Handys telefonieren, Jugendliche nur in Notfällen. Eltern sollten ihre Kinder möglichst von dieser Technologie fernhalten."

Der Biophysiker Dr. Lebrecht von Klitzing: Die Pulsung hochfrequenter Mobilfunk-Netze kann zu verändertem Calziumspiegel im Blut, dramatischem Absinken unserer Immunabwehr und der Steigerung der Krebsrate führen.

Stromverbrauch pro Sendemast: 2000 Watt bei einer Sendeleistung von 20 Watt. 99% Strom werden für Rechenleistung und Kühlung der Notstrombatterien verbraucht. (Stand 2007)

Die Wertminderung von Immobilien durch Sendemasten kann bis zu 50% betragen. Schon sind Milliarden Euro Privatbesitz vernichtet worden - damit Mobilfunkbetreiber Geschäfte machen können.

Warum läßt die deutsche Bundesregierung eine zweifelhafte Technik zu, obwohl sie durch das Grundgesetz verpflichtet ist, für die körperliche Unversehrtheit der Bürger Vorsorge walten zu lassen?

Keine Versicherungsgesellschaft übernimmt das gesundheitliche Risiko der Mobilfunktechnik. Wir Bürger werden für die Folgekosten aufkommen.
Wer heute den Kopf in den Sand steckt,
wird morgen mit den Zähnen knirschen.

Handytelefonieren vor dem Schlafengehen verzögert und verkürzt die erholsame Tiefschlafphase. Die Folge ist Dauermüdigkeit und eine Schwächung des Immunsystems.

Die Mobilfunkbetreiber machen 60 % ihrer Umsätze mit Kindern und Jugendlichen.
Wer schützt die Gesundheit der kommenden Generation?

Die Grenzwerte für elektromagnetische Strahlungen (Handys, Schnurlostelefone, Hochspannungsleitungen etc) sind in der Schweiz, Schweden und Russland um ein vielfaches geringer als in Deutschland.

Direkt nach dem Wählen der Rufnummer auf dem Handy geht die maximale Sendeleistung von ihm aus. Am besten genau dann vom Körper weghalten.

Ein Telefonat mit Handy oder Schnurlostelefon von wenigen Minuten genügt, um die Blut-Hirnschranke für ca. 8 Stunden zu öffnen. So können Giftstoffe ins Gehirn gelangen, die zu Krankheiten wie Gehirntumor, Multipler Sklerose, Parkinson und Alzheimer führen können.

Der Name SeiStark entstand aus den Anfängen der Ortschaften Seibranz und Starkenhofen in deren Nähe der Turm geplant war.

Mobilfunk - Medizinrad

Herbst 2007

Das Thema hatte mich schon mehrfach gestreift, aber immer habe ich mir gedacht, das geht mich nichts an, denn weder habe ich ein Handy, noch will ich mir je eins zulegen, also, was soll’s.

Dann bekamen wir im Frühsommer einen Flyer ins Haus, der ankündigte, dass ganz in unserer Nähe ein Sendemast mit über 75 Meter Höhe geplant ist. Eine Bürgerinitiative hatte sich gegründet und lud ein. Wir machten uns auf und stiegen in ein Thema ein, das uns in den letzten Monaten auf vielen Ebenen beschäftigt hat und auch weiterhin beschäftigen wird.

Je tiefer man sich dort hinein begibt, umso grauenhafter wird es - einerseits. Andererseits haben sich in den letzten Monaten die ermutigenden Zeichen gemehrt, und im Großen und Ganzen bin ich der Überzeugung, dass wir kurz vor der Bildung einer kritischen Masse sind.

In Russland belegt eine über 80 Jahre andauernde Forschung, dass mit dem gerade im Aufbau befindlichen flächendeckenden Strahlungssalat erhebliche gesundheitliche Belastungen verbunden sind, von den über 2000 Studien mit ähnlichen Ergebnissen ganz zu schweigen.

In Deutschland gelten die weltweit höchsten Grenzwerte, und nur erwärmende Wirkungen werden überhaupt zur Kenntnis genommen und zugrunde gelegt. Bisher haben sich alle zuständigen Stellen auf diese Grenzwerte und deren Einhaltung beschränkt und die immer massiver werdenden Einwände abgetan. Die kamen und kommen vor allem aus der Ärzteschaft, denn dort finden sich alle die ein, die in einem ausführlichen Bericht des Spiegel als “eingebildete Kranke” oder schlichte Spinner denunziert wurden.

So welche wie Stefano, der hier bei uns im Bürgerforum SeiStark aktiv ist. Er ist “elektrosensibel” und kann sämtliche Handys in einem Raum fühlen, auch wenn sie abgeschaltet sind. Ihm ist vor einiger Zeit eine Sendeanlage in weniger als 100 Metern Entfernung auf ein Nachbardach installiert worden, und nun hat er sich schützen müssen, bekommt die verschiedenen Intensitäten der Sendeleistung hautnah mit und schätzt sich relativ glücklich: “Ich krieg ja mit, was los ist und kann mich schützen. Alle anderen kriegen das auch ab, aber sie merken es gar nicht.”

Die Wirkungen der verschiedenen Frequenzen sind - vor allem in ihrer gemischten Form - kaum abzusehen. Verkaufte Frequenzen befinden sich in immer höheren Bereichen, das heißt, ihre Wellenlängen sind immer kürzer. Schon lange ist bekannt, dass gerade diese hohen Frequenzen und die verwendete gepulste Form besonders aggressiv sind. Wir alle befinden uns mitten in einem riesigen Freilandversuch und keiner weiß, was dabei heraus kommt.

Doch dann kam vor einiger Zeit ein Tatort mit der Mobilfunkthematik als Hintergrund und - oh Wunder! - am Montag titelte die Bildzeitung: Machen Handy - Strahlen krank? Sogar einige zaghafte Warnungen standen dort. Das war, glaube ich, die erste Bild, die ich in meinem Leben gekauft habe.

Nachdem wir mit SeiStark eine Demonstration in Leutkirch und einen Infoabend mit zwei Referenten durchgeführt hatten, merkten wir allerdings, dass  wir darauf achten müssen, uns nicht allzu sehr in der Finsternis von Ignoranz, Grundgesetzbrüchen, Amtsverquickungen, großen Geschäften und schlichtem Verbrechertum zu verstricken, außerdem kommt hier bei uns eine historische Komponente mit besonderer Brisanz dazu.

Der größte Grundbesitzer der Gegend, auf dessen Gebiet schon mehrere Masten stehen, ist das Haus Waldburg-Zeil. Das Vermögen dieses Hauses geht zurück auf den Bauernjörg, einen Warlord, der mit seiner Söldnertruppe vom Jahre 1525 an mindestens 70 000, wahrscheinlicher aber 130 000 Bauern auf besonders grausame Weise abgeschlachtet hat. Für seine Verdienste wurde er vom Schwäbischen Bund, der Versammlung schwäbischer Adliger, mit dem halben Allgäu beschenkt und seine Erben vermehrten seine Besitztümer seitdem. Der Stammsitz, eins der größten Renaissanceschlösser Süddeutschlands, steht gar nicht weit von hier.

Nachdem ich von den geschichtlichen Hintergründen erfahren hatte, ließ mich dieses Wissen und das Nachspüren der Folgen nicht mehr los. Jede einzelne Familie hier in der Gegend war oder ist von den Geschehnissen damals bis heute betroffen.

Sabina hatte schon vor einiger Zeit mal eine Schamanische Reise zum Hüter der Gegend gemacht und einen recht verschlafenen Drachen angetroffen. Der war durch das Legen eines Medizinrades auf unserem Gelände und später durch Schwitzhütten, zu denen er eingeladen worden war, immer munterer geworden, und irgendwann entstand der Gedanke, an den geplanten Standorten für den Mast weitere Medizinräder zu legen. Das fühlte sich richtig an, aber es war so viel anderes zu tun...

Nun kam der historische Aspekt dazu, und eines morgens saßen Sabina und ich beim Essen unter dem Apfelbaum, als das Medizinrad wieder zur Sprache kam. Ich war ziemlich emotional bewegt und meinte mit einer Handbewegung von unten nach oben, so ein Medizinrad sei ja auch auf anderen Ebenen wirksam und eine Art Tor. Wie eine plötzlich aufgedrehte Dusche traf mich die Verzweiflung, die Wut, der Schmerz, das Elend, die Hilflosigkeit, das Gefühl, Willkür ausgesetzt zu sein und die Tränen strömten nur so. Doch wieder gab es viel zu tun und Wochen vergingen.

Dann saßen wir nach einer Schamanischen Reise nachts zusammen, und uns wurde deutlich, dass dieses Medizinrad schon lange anliegt. Zack - ein Blitz vorm Fenster. Wir reden weiter und beschließen, am nächsten Vormittag den von uns ins Auge gefaßten Platz mal zu besuchen. Zack - der zweite und letzte Blitz vorm Fenster. Wir schauen uns an und haben kapiert, ok, ok.

Bald steht der Termin und innerhalb von Tagen haben wir vom Pächter und vom Besitzer die Genehmigung ein Medizinrad zu legen, das bis zum Frühjahr bleiben darf. Sabina leitet eine Schwitzhütte am Samstag und am Sonntag dem 28. Oktober finden sich 36 (!) Leute ein, die zum Teil noch nie was mit solchen Sachen zu tun gehabt hatten. Zum Glück haben wir am Vormittag mit Freunden die Songs noch einmal durchgesungen und bilden zu zehnt eine solide Gesangsbasis. Meine Einleitung wärmt die Leute etwas auf, dann übernimmt Sabina das Legen des Rades. Die Sonne zeigt sich als Scheibe hinter dünnem Dunst, als ihr Stein gelegt wird, als wir fertig sind, lächelt sie uns milde zu. Die Rückmeldungen bestätigen unser Gefühl: hier ist was Großes passiert.

Zu Besuch bei uns war auch der junge Dusty Miller mit seiner Frau Claudia. Am Montag besuchten wir das Rad, und es gab noch einige Ergänzungen. Dusty aktivierte das Rad noch weiter, indem er mit einem Stock bei den vier Richtungen mehrfach auf die Erde stieß, mit stampfenden Schritten umrundeten wir vier es sechs Mal. Dann stellten wir uns bei den vier Richtungen ums Rad, visualisierten zu unseren Füßen einen orangefarbigen Lichtball, den wir gleichzeitig in die Mitte des Rades schickten und jagten den Viererball auf ein Kommando von Dusty in die höchsten Höhen.

Anschließend wurde es Zeit für die Toten. Sie wurden angesprochen und eingeladen, dieses Tor zu nutzen, um sich weiter zu bewegen. Auch die Frauen und alle anderen Beteiligten wurden eingeladen, bis heute fehlt allerdings noch der krönende Abschluß: auch die Täter gehören eingeladen. Bleibt also noch was zu tun.

Am nächsten Tag kam im Fernsehen die Nachricht, dass als erste offizielle Stelle, die auch für Deutschland von Bedeutung ist, die Europäische Umweltagentur von Gefährdung durch Mobilfunk und Elektrosmog redet, von einem erhöhten Krebsrisiko und den zu hohen Grenzwerten.
 
Es ist Zeit, zu warnen statt zu warten.
 
            Martin Lightning  True Voice

Hilfe! Es hat geklappt - vom Zauber einen guten Platz zu finden

Frühjahr 2003

Mitten in der Vollmondnacht stapften eine Frau und ein Mann durch den Schnee, hinauf zur Bergkuppe auf die Wiese am Waldrand. Es war die Sylvesternacht  2001 auf 2002, und es gab eine spezielle Absicht. Salbei wurde entzündet, sie rauchsegneten sich und fanden den richtigen Platz auf dem Schneefeld. Dort wandten sie sich an die Schöpfungskraft, an Mutter Erde, die Hüter der vier Richtungen, die Ahnen und alle Helfer aus der Geistwelt. Sie baten um Hilfe und Unterstützung zur Erfüllung eines dringenden Wunsches. Das gemietete Haus war gekündigt und die Absicht gewachsen, zusammen ein eigenes Haus zu kaufen. Nun wurde der Wunsch genau formuliert, so präzise, wie die Vorstellung in den letzten Monaten hatte werden können.
  

Ja, es sollen große Bäume auf dem Grundstück sein, es steht nur eine begrenzte Geldmenge zur Verfügung, die Beziehung zu den Nachbarn, die mindestens 200 Meter entfernt wohnen sollen, soll gut sein, Platz für Zeremonien und Seminare, eine Schwitzhütte ist wichtig, und - es soll leicht gehen. Die Liste war lang und wurde mit kräftiger Stimme vorgetragen. Der Mond schien hell herab, die beiden faßten sich an den Händen und drehten sich im Kreis, lachten, drehten sich immer schneller und als es genug war, bedankten sie sich bei allen Helfern, deren Anwesenheit so deutlich zu spüren  war. Großmutter Mond hatte ihren Teil getan und zog sich eine Wolke vor.


Dann vergingen sehr aktive Monate. Alle Bekannten wurden gefragt, Makler angeschrieben, im Internet gesucht, Anzeigen geschaltet und auch schon Angebote besichtigt. Im März waren die ersten Frustrationen bemerkbar. Kein Makler schien zu verstehen, was Alleinlage bedeutet, für ein duster im Schatten einer Schweinemasthalle stehendes marodes Häuschen sollten Unsummen bezahlt werden, und die Zeit wurde immer knapper.

 

Auf Nachfrage bei einer schamanischen Reise gab es folgende Auskunft: Die Unterstützung aus der Geistwelt ist kräftig und gewiß, vor allem wegen der Absicht, daß der Platz auch für andere Menschen gedacht ist, aber der Wunsch nach Leichtigkeit erfordert einigen Aufwand. Die Geisthelfer arbeiten daran, werden aber etwas länger brauchen.


Die Suche ging weiter, und nach einer der nächsten Frustbesichtigungen entschlossen sich die beiden, doch noch einen Blick auf ein Haus ganz in der Nähe zu werfen, das sie als allererstes gesehen und abgelehnt hatten, weil die Lage nicht schön genug war. So fanden sie sich am Gartenzaun vor einer Wiese voller Schneeglöckchen und bunter Krokusse, die ein alter Apfelbaum mit japanischen Formen beschirmte und waren bezaubert. Das Haus wirkte freundlich, war aber bewohnt. Im Obstgarten standen Bienenkörbe, der Imker kam herüber und verwies sie auf die Nachbarn, etwa 200 Meter entfernt, die würden Auskunft über das Haus geben können. Zusammen machten sie sich auf den kurzen Weg, standen bald mit dem Bauern im Gespräch, und nach kurzer Zeit kam die Bäuerin dazu. Es sei ganz schwierig, hieß es, seit Jahren sollte das Haus schon verkauft werden, die Erben seien verstritten, das Haus bewohnt, so sei nur geringe Hoffnung. Aber wenn sich eine Nachbarschaft ergeben sollte, könnten sich alle Anwesenden das sehr angenehm vorstellen, da waren sie sich einig...


Nun folgte ein monatelanger Prozeß, der mit seinen Aufs und Abs Bücher füllen könnte, bis im August der Kaufvertrag unterschrieben war, Mitte September die Bauarbeiten anfingen, am 28. Dezember die Mieterin auszog und Ende Januar der Umzug vollzogen war.

 

Seitdem sind wir glücklich am Schnaggenberg 2 und immer weiter am renovieren und ausbauen.